Nachhaltige Forstwirtschaft

Naturnah bewirtschafteter Dauerwald:Konzept und Wirkung

Unser Prinzip ist einfach, aber nicht simpel: Auf ehemaligem, teils degradiertem Weideland ahmen wir die natürliche Entwicklung eines Mischwaldes nach. Je nach Standort forsten wir eine Auswahl aus 17 verschiedenen, überwiegend heimischen Baumarten auf, die zum Teil auf der roten Liste stehen.

In über 40 verschiedenen Pflanzvarianten kombinieren wir schnellwachsende, schattenspendende Pionierbaumarten mit Arten langsameren Wachstums. In dem rasch entstehenden Waldklima können sich wertvolle Tropenholz-Baumarten wie der Tonkabaum entwickeln. Selektive Ernten der unterschiedlichen Arten garantieren sowohl konstante Erträge als auch eine kontinuierliche Waldbedeckung – ein bewirtschafteter Dauerwald.

Nachhaltig bewirtschafteteter Dauerwald: Unser Forstkonzept

Naturnah bewirtschafteter Dauerwald:Konzept und Wirkung

Unser Prinzip ist einfach, aber nicht simpel: Auf ehemaligem, teils degradiertem Weideland ahmen wir die natürliche Entwicklung eines Mischwaldes nach. Je nach Standort forsten wir eine Auswahl aus 17 verschiedenen, überwiegend heimischen Baumarten auf, die zum Teil auf der roten Liste stehen.

In über 40 verschiedenen Pflanzvarianten kombinieren wir schnellwachsende, schattenspendende Pionierbaumarten mit Arten langsameren Wachstums. In dem rasch entstehenden Waldklima können sich wertvolle Tropenholz-Baumarten wie der Tonkabaum entwickeln. Selektive Ernten der unterschiedlichen Arten garantieren sowohl konstante Erträge als auch eine kontinuierliche Waldbedeckung – ein bewirtschafteter Dauerwald.

Nachhaltig bewirtschafteteter Dauerwald: Unser Forstkonzept

Unsere Hauptdarsteller im Wald: unsere Baumarten

Dauerwald und selektive Ernte

Die Natur gibt vor, wie in und mit ihr gewirtschaftet wird.
Daran orientieren wir uns mit unserem Bewirtschaftungskonzept, denn Dauerwald bedeutet eine konstante Waldbedeckung.

Dies garantieren wir durch selektive Ernten und kontinuierlichem Nachpflanzen neuer Baumsetzlinge. Ein System mit Zukunft!

So funktioniert das BaumInvest Forstkonzept

Schematische Darstellung: Bewirtschafteter Dauerwald

Die Natur als unser bester Risikomanager

Trockenperioden, außerordentlich starke Niederschläge, Hurrikans – das alles und noch mehr sind die Auswirkungen des Klimawandels. Naturnahe Systeme können die Folgen jedoch abfedern: Unser Mischwaldkonzept erzeugt ein Waldklima, in dem der Boden vermehrt Wasser speichern kann. Dies wirkt wiederum Trockenperioden und starken Niederschlägen entgegen. Wussten Sie, dass selbst Hurrikans sich vor unseren Bäumen verneigen?
Dank unseres Konzeptes besteht unser Wald aus Bäumen mit unterschiedlichen Wuchshöhen, die einem Hurrikan fast keine Angriffsfläche bieten. Dieser „windet“ sich somit eher durch die Bäume, anstatt sie auszureißen…

Nachhaltige Bodenbewirtschaftung für ein stabiles Ökosystem

Ein System ist nur so gesund wie der Boden, in dem es wurzelt. Auch hier leistet unser Forstkonzept Enormes: Wir greifen so wenig wie möglich in das Ökosystem ein und belassen Forstrückstände auf den Flächen. Ideale Bedingungen für eine gesunde Humusschicht und für einen nährstoffreichen, fruchtbaren Boden.

Unsere Fincas

San Rafael

Der Zustand unserer ersten Finca San Rafael war traurig, als wir sie 2007 erwarben. In den 70ern hatte der Vorbesitzer nahezu den gesamten Wald gerodet, um Flächen für Rinderzucht und Milchviehwirtschaft zu gewinnen. Verloren hat dabei die Natur. Also machten wir uns daran wiederaufzuforsten, dem Land Leben zurückzugeben. Auf 216 Hektar ist so mit der Zeit ein artenreicher Mischwald entstanden. Es ist die Finca, mit der BaumInvest begonnen hat, was nun immer weitergeführt wird: Weideland in Wald umzuwandeln.

Fakten

Standort: Region Alajuela, Kanton San Carlos
Gesamtgröße: 216 Hektar
Unterteilte Fincas: 2 Standorte, San Rafael 1 und 2
Aufforstungsarbeiten:  2007-2012
Baumarten: Cebo, Almendro, Guapinol, Roble savana, Pilon, Teak, Mahagony, Akazie, Corteza

La Virgen

Solche Nachbarn möchte man haben: La Virgen liegt in direkter Nachbarschaft zum berühmten Nationalpark Braulio Carrillo. Wo noch bis in die 50er-Jahre hinein dichter tropischer Primärwald stand, wurden auf La Virgen im Zuge des agrarwirtschaftlichen Ausbaus unzählige Hektar Wald gerodet. In der Folge: Rinder mit Zäunen statt Bäume mit Rinden. Dem degradierten Weideland nahm sich BaumInvest an: Von 2010 an forsteten wir mit Mischwald auf, mittlerweile ist ein Großteil der 760 Hektar großen Fläche bewaldet.
Abgesehen von der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark zeichnet La Virgen noch etwas aus: Die Finca liegt inmitten der Region Sarapiqui, bekannt für ihre Wildwasserflüsse, auf denen Rafting-Touren angeboten werden. Hier herrscht Dschungelerlebnis pur. Und unser Wald hilft dies zu erhalten, als Schutz für Wasserquellen und beständiger Regenspender.

Fakten

Standort: Region Heredia, Distrikt Sarapiqui
Gesamtgröße: 760 Hektar
Unterteilte Fincas: 14 kleine Fincas, die sich in dem gesamten Gebiet aneinanderschließen
Aufforstungsarbeiten: 2009-2011
Baumarten: Botarama, Cebo, Almendro, Guapinol, Corteza, Corteza amarilla, Roble savana, Cocobolo, Caobill, Pilon, Teak, Cedro maria

Las Delicias

Las Delicias ist unser nördlichster Standort. Er liegt nahe der Küste, in Nachbarschaft zum Distrikt Aguas Claras, der für seine zahlreichen Flüsse bekannt ist. Bevor wir die 249 Hektar im Jahr 2010 erwarben, wurde das Land zur Rinderhaltung und zum Anbau von Reis und Hülsenfrüchten genutzt. Auch Zitrusfrüchte und Palmherzen wurden dort angepflanzt. Dem brachliegenden Land nahmen wir uns in der Folge an, forsteten die Flächen mit einheimischen Baumarten auf, beispielsweise mit dem Cebo oder Guapinol. Mittlerweile hat sich der Boden dank eines gesunden und ausgewogenen Nährstoffkreislaufs wieder erholt.

Fakten

Standort: Region Alajuela, Kanton Upala
Gesamtgröße: 247 Hektar
Unterteilte Fincas: eine Einheit
Aufforstungsarbeiten: 2011-2012
Baumarten: Cebo, Cedro Maria, Guapinol, Teak, Almendro, Roble Coral, Caobilla, Cocobolo, Laurel, Pilón, Caoba, Manú

El Porvenir

Botarrama, Guapinol, Laurel: Diese drei Baumarten verwenden wir häufig bei der Aufforstung von El Porvenir. Die 363 Hektar liegen im Nordwesten Costa Ricas, in der Nähe des Kantons Upala, der für seine Vulkane und Lagunen bekannt ist. 2013 haben wir die Fläche von El Porvenir übernommen, auf der nur noch wenige Bäume von einem einst prachtvollen Tropenwald übriggeblieben waren. Zitrusfrüchte wurden dort über einen langen Zeitraum angebaut und geerntet, Rinder gehalten, Milchviehwirtschaft betrieben. Dementsprechend karg und ausgedörrt war das Land, als wir es erwarben – und begannen dort wieder Wald entstehen zu lassen.

Fakten

Standort: Region Alajuela, Kanton Upala
Gesamtgröße: 363 ha
Unterteilte Fincas: Finca Tajo, Finca Pina, Finca Montoya, Finca Chicho, Finca Chapulina, Finca Chandillo, Finca Canal
Aufforstungsarbeiten: 2013
Baumarten: Botarrama, Guapinol, Almendro, Teak, Cebo, Pilón, Caoba, Cedro Amargo, Laurel

El Concho

Über Jahre fristete der Standort El Concho ein tristes Monokulturen leben: Der Landbesitzer vor unserer Zeit hatte hauptsächlich auf Teak und Akazien gesetzt, ohne andere Baumarten beizumischen! Unser jüngstes Finca-Mitglied bringen wir seit dem Kauf im Jahr 2015 Stück für Stück in seinen ursprünglichen Zustand zurück: Wir machen ihn wieder zu einem kraftstrotzenden Wald und Lebensraum für Tiere. Die 500 Hektar der Finca El Concho, die nicht weit von unserer Finca San Rafael entfernt liegt und umgeben ist von Ananasanbau und Zuckerrohr, forsten wir naturnah auf.

Fakten

Standort: Region Alajuela, Kanton San Carlos
Gesamtgröße: 500 Hektar
Unterteilte Fincas: Concho 1 und Concho 2
Aufforstungsarbeiten: 2015-2017
Baumarten: Botarrama, Cebo, Almendro, Guapinol, Corteza, Corteza amarilla, Roble sabana, Cocobolo, Caobilla, Pilon, Teak, Cedro amargo